Die Seenotretter

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Die Geschichte der DGZRS (bis 1990)

 

1802 Die Memeler Kaufmannschaft stationiert an der Ostsee ein mit Lotsen bemanntes Ruderrettungsboot.

 

1827 Erstmals wird in den flachen Küstengewässern bei Memel versucht Bergeleinen mit Kanonen zu gestrandeten Schiffen zu schießen.

 

1839 Die private Einrichtung kommt unter staatliche Verwaltung.

 

1854 Vor Spiekeroog strandet im Herbststurm die „Johanne". Rund 80 Menschen ertrinken bei diesem Unglück.

 

1857  Nach Schätzungen geraten jährlich mehr als 50 Schiffe allein vor den Inseln der deutschen Nordsee in Seenot. Mangelnde Organisation verhindert in fast allen Fällen die Rettungsmaßnahmen für Schiffbrüchige.

 

1860 Aufgrund solcher Unglücke fordert der Navigationslehrer Adolph Bermpohl und der Advokat Carl Kuhlmay in einem Appell an die Bevölkerung erstmals die Gründung eines Seenotrettungswerkes in Deutschland.

 

1861 Der erste deutsche Verein zur Rettung Schiffbrüchiger mit Rettungsstationen auf Langeoog und Juist werden gegründet. Zeitnahe folgen Vereine in Hamburg und Bremerhaven.

 

1865 Die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" wird in Kiel gegründet. Ihr Sitz ist in Bremen und ihr erster Vorsitzer Konsul Hermann Henrich Meier aus Bremen. Die Rettungsstationen sind mit einfachen Raketenapparaten, Hosenbojen und offenen Ruderbooten ausgestattet.

 

1911 Das erste Motorrettungsboot wird In Dienst gestellt , es wird nach dem Initiator Oberinspektor Pfeifer benannt.

 

Bis 1945 Die DGzRS-Rettungsflotte wird gekennzeichnet mit dem roten Kreuz und unter den Schutz der Genfer Konvention gestellt so ist sie für „Freund und Feind" zuständig.

 

Nach 1945 Durch die Teilung Deutschlands ist die DGzRS nur noch in der deutschen Bucht und der westlichen Ostsee im Einsatz . Der Seenotrettungsdienst der DDR wird staatlich organisiert.

 

1957 Die Theodor Heuss wird in Dienst gestellt. Sie wird getauft nach den damaligen Bundespräsident und gleichzeitigen Schirmherr der DGzRS ,Theodor Heuss.

 

1990 Wiedereintritt der DDR in die BRD. Die 11 Rettungsstationen der DDR werden von der DGzRS übernommen.

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